Anfragen

15.03.2012 | Anfragen | Pressemitteilungen Landtag

Innenminister muss Aufklärung der Rolle des Geheimdienstes im NSU-Skandal ermöglichen

In der Landtagsdebatte vom 8. Februar zum Umgang des Verfassungsschutzes mit rechtsterroristischen Gewalttaten hat die Fraktion DIE LINKE eine klare Aussage der Landesregierung zur angekündigten öffentlichen Aufklärung eingefordert. „Die öffentliche Untersuchung der Umstände wird ständig von allen gefordert, aber vom Innenminister nach wie vor nicht umgesetzt“, kritisiert Anna Conrads. Auch der in der vergangenen Woche bestellte Beauftragte für den Verfassungsschutz werde wieder nur geheimen Gremien berichten.

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27.02.2012 | Anfragen | Parlamentarische Initiativen

„Dortmund den Dortmundern“: Sponsert NRW „Zukunftswerkstatt“ mit Neonazis?

Eine Menge Geld für ein höchst merkwürdiges Projekt: In „Dortmund den Dortmundern – wem gehört die Stadt?“ sollen Neonazis und „demokratisch orientierte Jugendliche“ in „Zukunftswerkstätten“ und „Kreativworkshops“ erarbeiten, wie sie sich das Leben in „ihrer“ Stadt vorstellen. Besonders brisant: Insbesondere die Anführer der Nazis sind aufgerufen, sich zu beteiligen, diejenigen also, die hinter unzähligen Anschlägen gegen politische Gegner/innen und Migrant/innen stehen. Gerade ihnen will der neue Dortmunder Polizeipräsident erklärtermaßen „auf die Füße treten“. Doch Bund und Land NRW ist das zweifelhafte Projekt dennoch Förderungen in Höhe von bisher 250.000 Euro wert. DIE LINKE hat hierzu eine Kleine Anfrage gestellt.

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23.02.2012 | Anfragen | Parlamentarische Initiativen

LINKE thematisiert Einsätze von Wasserwerfern in Nordrhein-Westfalen

Die Gefahren durch den Einsatz von Wasserwerfern sind unzureichend erforscht, die wenigen Untersuchungen geben Anlass zur Sorge. Die Wasserstöße können Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen und gravierende Verletzungen an den Augen verursachen. Vor dem Hintergrund dieser Gefährdungen fragte die Landtagsfraktion DIE LINKE nach den Einsatzzahlen und den daraus resultierenden Verletzungen in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung antwortete am 3. und 17. Februar 2012.

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15.02.2012 | Anfragen | Parlamentarische Initiativen

Für wen verschickt Nordrhein-Westfalens Polizei „Stille SMS“?

Mit einer Kleinen Anfrage der LINKE in der Hamburger Bürgerschaft stellte sich heraus, dass das Land Nordrhein-Westfalen „Stille SMS“ auch für Polizeibehörden anderer Bundesländer verschickt. Darüber hatte die Landesregierung in jüngsten Anfragen nicht berichtet. Nun fragt DIE LINKE im Landtag NRW: Welche Institutionen haben wie oft die technische Infrastruktur das Landes zum Versand der umstrittenen stillen Ortungen genutzt?

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04.01.2012 | Anfragen | Parlamentarische Initiativen | Pressemitteilungen Landtag

Millionen für Verfassungsschutz am Parlament vorbei bewilligt

Zum NRW-Verfassungsschutz äußert sich die Landesregierung auf mehrere Kleine Anfragen der Fraktion DIE LINKE „ausweichend und wenig hilfreich“: Die Finanzierung und der Einsatz von V-Leuten bleiben nebulös, den Abgeordneten werde „notwendiger Aufschluss vorenthalten“, beklagt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, Anna Conrads. „Wenn der Innenminister beteuert, der Geheimdienst arbeite nicht mit kriminellen V-Leuten zusammen, dann lässt er selbst bereits bekannte Fälle außer Acht.“

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19.12.2011 | Anfragen

Anfrage: Arbeiten NRW-CDU und „Graue Wölfe“ zusammen?

Die Idealistenvereine in Deutschland, auch „Graue Wölfe“ genannt, stuft die Bundesregierung als Sammelbecken extrem nationalistischer Türken in Deutschland ein. Zu ihren Feindbildern gehören Griechen, Juden und Armenier, in besonderem Maße aber Aleviten und Kurden. Gerade Angehörige der kurdischen Minderheit werden unterschiedslos als Terroristen und Verräter behandelt. Dennoch haben Medien in den letzten Jahren wiederholt von Kooperationen zwischen der CDU „Grauen Wölfen“ berichtet, insbesondere aus Nordrhein-Westfalen. Eine entsprechende Anfrage beantwortete die Landesregierung am 19. Dezember 2011.

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07.12.2011 | Anfragen | Pressemitteilungen Landtag | Pressemitteilungen Wahlkreis

LINKE Landtagsfraktion fordert Erhalt der Duisburger Jugendwerkstatt

In die Debatte um die drohende Schließung der Duisburger Jugendwerkstatt zum 31. Dezember hat sich jetzt auch die Landtagsfraktion DIE LINKE eingeschaltet. In einer kl. Anfrage fordern die Duisburger Landtagsabgeordnete Anna Conrads und die jugendpolitische Sprecherin der Fraktion, Dr. Carolin Butterwegge, die Landesregierung auf, sich für den Erhalt der letzten Duisburger Jugendwerkstatt einzusetzen.

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06.12.2011 | Anfragen

Wie reagiert Polizei auf Graue Wölfe in NRW?

Die Kämpfe zwischen der kurdischen Arbeiterpartei und Regierungstruppen im Osten der Türkei haben Nationalisten türkischer Herkunft in NRW zum Vorwand genommen, gegen PKK-nahe Kurdinnen und Kurden zu demonstrieren. Daran nahmen auch zahlreiche Anhänger der neofaschistischen Ülkücü-Bewegung teil, bekannt als Graue Wölfe. Es kam zu Gewaltausbrüchen gegen kurdische GegendemonstrantInnen und PolizistInnen. In Köln, Hagen und Duisburg griffen türkische Nationalisten zudem kurdische Kultureinrichtungen und deren BesucherInnen an.

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25.11.2011 | Anfragen | Anträge | Pressemitteilungen Landtag

Fraktion DIE LINKE fordert Ende für V-Leute in rechter Szene

Die Stilllegung aller V-Leute des Verfassungsschutzes aus NPD und Neonazi-Szene fordert die Fraktion DIE LINKE in einem Antrag an den Landtag von NRW. „Das jahrelange unbehelligte Morden und Rauben der Thüringer Terroristen belegt: Ein Netz aus bezahlten Nazi-Spitzeln beleuchtet die Gefahren aus der rechten Szene nicht – es begünstigt sie“, sagt Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW.

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22.11.2011 | Anfragen | Pressemitteilungen Landtag

Conrads und Hunko: Bespitzelung per ,Stille SMS’ bundesweit offenlegen

„Die hunderttausendfache Ausforschung mittels sogenannter ‚Stiller SMS‘ fügt den diesjährigen Datenschutzskandalen eine neue Dimension hinzu“, kritisiert Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW. Die Abgeordnete hatte sich mit einer Kleinen Anfrage erkundigt, wie oft und in welchen Kriminalitätsbereichen Verdächtige derart ausgeforscht werden. Laut Landesinnenministerium wurden vergangenes Jahr 2.644 Anschlussinhaber in NRW mit 255.784 sogenannten „Ortungsimpulsen“ beschickt, um ihren Aufenthaltsort bestimmen zu können. Grundlage waren 778 Ermittlungsverfahren.

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15.11.2011 | Anfragen

Anfrage: Rechte Gefahr im Rhein-Kreis Neuss?

Im Gebiet des Rhein-Kreises Neuss werden zunehmend Aktivitäten von Neonazis namens „Freie Nationalisten Neuss“ beobachtet. Besonders im Umfeld von Schulen und anderen Orten, an denen sich Jugendliche bevorzugt aufhalten, finden sich Aufkleber und Graffiti der Neofaschisten. Mit einzelnen Graffiti rufen sie zu Fremdenhass und Ausgrenzung auf.

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09.11.2011 | Anfragen | Pressemitteilungen Landtag

NRW-Justiz muss „Colonia Dignidad“-Verbrechen aufklären und verfolgen

Hartmut Hopp – einst Vize-Chef der kriminellen deutschen Sekte „Colonia Dignidad“ und in Chile zu langjähriger Haft verurteilt – ist nach seiner Flucht aus Chile in Krefeld aufgetaucht. „Die nordrhein-westfälische Justiz ist bei der Aufarbeitung und Verfolgung der Verbrechen dieser kriminellen Organisation dringend gefordert“, erklärten heute Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Bundestagsfraktion DIE LINKE, und Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft Krefeld gegen Hopp.

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08.11.2011 | Anfragen

Schnüffel(te)n Staatstrojaner auch in Nordrhein-Westfalen?

Seit dem 9. Oktober berichten nahezu alle Medien über die Entdeckung eines „Staatstrojaners“ durch den Chaos Computer Club (CCC). Dabei handelt es sich um eine Software, mittels derer Ermittlungsbehörden unbemerkt Zugriff auf fremde Computer erlangen können. Die Landtagsabgeordneten Ralf Michalowsky und Anna Conrads (beide LINKE) fragten nach dem Einsatz der Schnüffelsoftware in NRW. Am 8. November antwortete die Landesregierung.

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07.11.2011 | Anfragen

LINKE stellt Fragen zu Einsätzen ausländischer Polizisten in NRW

Am Polizeieinsatz während des Nazi-Aufmarsches am 3. September in Dortmund nahmen im Rahmen einer Hospitation auch ungarische Polizeibeamte teil. Auch andere Austausche unter Beteiligung der NRW-Polizei sind bekannt. Für DIE LINKE fragt Anna Conrads nach den rechtlichen Grundlagen, den Umfang und den Zielen der internationalen Zusammenarbeit.

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24.10.2011 | Anfragen

LINKE fragt ein Jahr später: Wie wirkte Abschaffung der Residenzpflicht?

Am 15. Juli 2010 beschloss der Landtag NRW auf Antrag der Fraktion DIE LINKE, sich für die Abschaffung der Residenzpflicht für Flüchtlinge und Geduldete einzusetzen und diese Regelung in Nordrhein-Westfalen weitgehend zu lockern. Mit Erlassen des Innenministers vom September und Dezember 2010 wurde die Bewegungsfreiheit für Flüchtlinge aus NRW auf das gesamte Bundesland ausgedehnt. Doch geduldete Flüchtlinge sind weiterhin in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Ein Grund für DIE LINKE, nach den Wirkungen der neuen Regelungen zu fragen. Die Landesregierung antortete am 24. Oktober.

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