Angesichts gleichbleibend hoher Opferzahlen durch rechtsextreme Übergriffe in Nordrhein-Westfalen fordert DIE LINKE die Einrichtung zweier Beratungsstellen, die sich speziell an Betroffene rechter Gewalt richten. Anna Conrads, innen- und rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, erklärt dazu: „Nordrhein-Westfalen hat schon viel zu lange kein adäquates Angebot für die mehr als 150 Verletzten und direkt Betroffenen von rechten Angriffen.“
Die Antworten auf Conrads Große Anfrage zum Thema Neofaschismus hätten gezeigt, dass dringender Handlungsbedarf bestehe. „Gerade die Regionen um Dortmund und Aachen müssen schnellstmöglich Hilfen für Opfer rechter Übergriffe anbieten“, sagte Conrads. „Es darf nicht sein, dass Betroffene rechter Gewalt weiterhin mehrere hundert Kilometer in die neuen Bundesländer zurücklegen müssen, um die nötige spezielle psychosoziale und juristische Beratung zu bekommen.“