Polizei

27.04.2012 | Blog | Pressemitteilungen

ProNRW ist Bestandteil der Neo-Nazi Szene – LINKE ruft zu Protesten gegen Naziaufmarsch am 1. Mai in Bonn auf

Als „in hohem Maße überfällig“ hat DIE LINKE. NRW den heutigen Prozessbeginn gegen die mutmaßlichen Rädelsführer des Neonazi-Angriffes auf die Dortmunder DGB-Demonstration am 1. Mai 2009 bezeichnet. „Sowohl die lange Wartezeit, als auch die Umstände des Überfalls auf die Mai-Demo werfen noch heute Fragen nach dem Umgang von Polizei und Justiz mit Neonazis in Nordrhein-Westfalen auf“, erklärte Anna Conrads, Innenpolitikerin der Parte DIE LINKE. Antworten erhoffe man sich auch von dem bevorstehenden Verfahren am Amtsgericht.

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22.04.2012 | Blog | Parlamentarische Initiativen | Pressemitteilungen

LINKE fordert Untersuchung zum Ermittlungsversagen gegen Rechtsterroristen

Otto Schily hat sich selbst und die Landesinnenminister von 2004 politisch dafür verantwortlich erklärt, dass unmittelbar nach dem Anschlag in der Kölner Keupstraße ein rechtsterroristischer Hintergrund ausgeschlossen worden war. Man hätte früher auf die Spur zur NSU-Terrorgruppe stoßen müssen, so Schily. Mit diesem Thema befasste sich am Wochenende in Köln eine Veranstaltung der Zeitung „Antifaschistische Nachrichten“ und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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21.04.2012 | Blog | Parlamentarische Initiativen

Hilfe für Neonazi-Opfer: DIE LINKE gratuliert BACK UP zu beispielhafter Bilanz

20. April: BACK UP Dortmund weiht seine Beratungsräume in Dortmund ein.
Iris Bernert-Leushacke (DSSQ) und Ulla Jelpke (MdB DIE LINKE) freuen sich über die Arbeit von BACK UP.

Herzlich gratuliert DIE LINKE. NRW dem Team von BACK UP zur Einweihung ihrer Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt in Dortmund. Seit gut einem halben Jahr zeige sich an der Arbeit des interdisziplinären Teams, wie wichtig die umfassende Beratung für Opfer neofaschistischer Gewaltakte sei. DIE LINKE Fraktion hatte sich im Landtag hartnäckig und über lange Zeit allein für die Finanzierung der Opferberatungsstellen eingesetzt.

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18.04.2012 | Pressemitteilungen

Bevölkerungsscanner INDECT: Uni Wuppertal muss aus Forschungsprojekt aussteigen!

„Der Rückzug des polnischen Innenministeriums aus INDECT eröffnet die Diskussion um das kritikwürdige EU-Sicherheitsforschungsprojekt von Neuem. Auch deutsche Teilnehmer müssen ihre Mitarbeit infrage stellen“, erklären der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko und die ehemalige NRW-Landtagsabgeordnete Anna Conrads (beide DIE LINKE) in einem gemeinsamen Statement.
Am Donnerstag hatte das Innenministerium Polens nach Rücksprache mit der an INDECT beteiligten Polizei den Ausstieg angeordnet. Als Begründung wurde angeführt, die Polizei verfüge über „ausreichende Mittel zur Abwehr von Gefahren“.

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02.04.2012 | Pressemitteilungen

Conrads: Milderes Urteil gegen Antifaschisten ist zu begrüßen- Revisionsverfahren nicht ausgeschlossen


Am vergangenen Donnerstag endete der Prozess gegen den Duisburger Antifaschisten Cebbar K. nach einer Dauer von zwei Jahren und insgesamt 10 Verhandlungstagen in zweiter Instanz mit einem deutlich geringeren Strafmaß als von der Staatsanwaltschaft gefordert.

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18.03.2012 | Allgemein | Bildergalerie

Gegen griechische Verhältnisse: Occupy protestiert gegen Polizeigewalt in Europa

17. März 2012: Occupy Düsseldorf demonstriert am Rheinufer gegen Polizeigewalt
17. März 2012: Occupy Düsseldorf demonstriert am Rheinufer gegen Polizeigewalt

Am heutigen Samstag protestierten rund 100 AktivistInnen der Occupybewegung am Rheinufer gegen griechische Verhältnisse und Polizeigewalt. Mit mehreren kreativen Protestformen, u.a, einer schildkrötenähnlichen Schilderformation, zogen die AktivistInnen am Rheinufer die Aufmerksamkeit der PassantInnen auf sich. Anna Conrads unterstützte mit weiteren LINKEN die Aktionen.

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15.03.2012 | Anfragen | Pressemitteilungen Landtag

Innenminister muss Aufklärung der Rolle des Geheimdienstes im NSU-Skandal ermöglichen

In der Landtagsdebatte vom 8. Februar zum Umgang des Verfassungsschutzes mit rechtsterroristischen Gewalttaten hat die Fraktion DIE LINKE eine klare Aussage der Landesregierung zur angekündigten öffentlichen Aufklärung eingefordert. „Die öffentliche Untersuchung der Umstände wird ständig von allen gefordert, aber vom Innenminister nach wie vor nicht umgesetzt“, kritisiert Anna Conrads. Auch der in der vergangenen Woche bestellte Beauftragte für den Verfassungsschutz werde wieder nur geheimen Gremien berichten.

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08.03.2012 | Pressemitteilungen Landtag

Innenausschuss: Münsteraner Polizeieinsatz überfraktionell schöngeredet

Unzufrieden mit den Erkenntnissen zu den Demonstrationen in Münster am Samstag geht DIE LINKE aus der heutigen Sitzung des Innenausschusses. „CDU und FDP haben wie so oft die Deutung der Vorfälle allein der Polizei überlassen, den Grünen fiel außer einem Lob der Zivilgesellschaft nicht viel ein und die SPD beteiligte sich gleich überhaupt nicht“, kritisiert Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW. „Die deutliche Kritik der Bürgerinnen und Bürger – auch aus eben diesen Parteien – hat für sie schlicht keine Rolle gespielt.“

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08.03.2012 | Parlamentarische Initiativen | Pressemitteilungen Landtag

Innenministerium erklärt sich im Ausschuss zu Polizeieinsatz in Münster

Auf Druck der Fraktion DIE LINKE hin wird sich der Innenausschuss des Landtags nun doch mit dem Polizeieinsatz rund um den Neonazi-Aufmarsch am vergangenen Samstag in Münster befassen. „Gegenwärtig kommen laufend neue Erklärungen von Betroffenen und Zeugen des Polizeieinsatzes hinzu“, erklärt Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Fraktion die Dringlichkeit der Debatte.

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27.02.2012 | Anfragen | Parlamentarische Initiativen

„Dortmund den Dortmundern“: Sponsert NRW „Zukunftswerkstatt“ mit Neonazis?

Eine Menge Geld für ein höchst merkwürdiges Projekt: In „Dortmund den Dortmundern – wem gehört die Stadt?“ sollen Neonazis und „demokratisch orientierte Jugendliche“ in „Zukunftswerkstätten“ und „Kreativworkshops“ erarbeiten, wie sie sich das Leben in „ihrer“ Stadt vorstellen. Besonders brisant: Insbesondere die Anführer der Nazis sind aufgerufen, sich zu beteiligen, diejenigen also, die hinter unzähligen Anschlägen gegen politische Gegner/innen und Migrant/innen stehen. Gerade ihnen will der neue Dortmunder Polizeipräsident erklärtermaßen „auf die Füße treten“. Doch Bund und Land NRW ist das zweifelhafte Projekt dennoch Förderungen in Höhe von bisher 250.000 Euro wert. DIE LINKE hat hierzu eine Kleine Anfrage gestellt.

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23.02.2012 | Anfragen | Parlamentarische Initiativen

LINKE thematisiert Einsätze von Wasserwerfern in Nordrhein-Westfalen

Die Gefahren durch den Einsatz von Wasserwerfern sind unzureichend erforscht, die wenigen Untersuchungen geben Anlass zur Sorge. Die Wasserstöße können Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen und gravierende Verletzungen an den Augen verursachen. Vor dem Hintergrund dieser Gefährdungen fragte die Landtagsfraktion DIE LINKE nach den Einsatzzahlen und den daraus resultierenden Verletzungen in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung antwortete am 3. und 17. Februar 2012.

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15.02.2012 | Pressemitteilungen Landtag

Dresden 2012: Zeichen setzen gegen Neofaschismus und Repression

Gegen die wiederkehrenden Aufmärsche von Neonazis in Dresden finden am kommenden Samstag, 18. Februar, Gegendemonstrationen in der sächsischen Landeshauptstadt statt. Vorstand und Landtagsfraktion der nordrhein-westfälischen LINKE rufen zur Teilnahme an den antifaschistischen Aktionen auf. Neben einem Signal gegen rechts müsse es darum gehen, gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Engagements durch staatliche Stellen zu protestieren.

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15.02.2012 | Anfragen | Parlamentarische Initiativen

Für wen verschickt Nordrhein-Westfalens Polizei „Stille SMS“?

Mit einer Kleinen Anfrage der LINKE in der Hamburger Bürgerschaft stellte sich heraus, dass das Land Nordrhein-Westfalen „Stille SMS“ auch für Polizeibehörden anderer Bundesländer verschickt. Darüber hatte die Landesregierung in jüngsten Anfragen nicht berichtet. Nun fragt DIE LINKE im Landtag NRW: Welche Institutionen haben wie oft die technische Infrastruktur das Landes zum Versand der umstrittenen stillen Ortungen genutzt?

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05.02.2012 | Pressemitteilungen Landtag

„Verfassungsschutz“: Vor Enquete muss Aufklärung stehen

Die Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW begrüßt den Plan von SPD und Grünen, mithilfe einer Enquete-Kommission neue staatliche Instrumente gegen Neofaschismus entwickeln zu wollen. Aber, so die innenpolitische Sprecherin Anna Conrads: „Vor der Suche nach neuen Instrumenten muss die Aufarbeitung des bisherigen Versagens gegen den rechten Terror stehen. Wir benötigen Klarheit darüber, ob staatliche Stellen die Taten militanter Neonazis unterschätzt, verschleiert oder begünstigt haben.“

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22.12.2011 | Pressemitteilungen Landtag

Verfassungsschutz braucht Kontrolle, keine neuen Befugnisse!

Nicht weitere Kompetenzen für den Verfassungsschutz, sondern Aufklärung über seine Arbeit hat die Fraktion DIE LINKE nach der Unterrichtung des Landtages am heutigen Vormittag gefordert. „Mit seinem Acht-Punkte-Plan räumt der Innenminister Polizei und Verfassungsschutz neue Befugnisse ein, ohne ihrem Versagen bei der Verfolgung der NSU auch nur nachgegangen zu sein“, kritisiert die innenpolitische Sprecherin Anna Conrads. In der Vergangenheit habe es eher am Willen als an den Befugnissen gefehlt, um gewaltbereiten Neonazis auf die Spur zu kommen.

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