Verfassungsschutz

09.05.2012 | Pressemitteilungen

„Salafist“ bei NRW-Geheimdienst: Schon wieder Bock zum Gärtner gemacht?

Zu den Presseberichten über die Tätigkeit eines Polizeikommissars und „Salafisten“ für den NRW-Verfassungsschutz erklärt LINKE-Innenpolitikerin Anna Conrads: „Erneut wirft die Verstrickung eines Mitarbeiters des Verfassungsschutzes in eine Gruppe, die eigentlich beobachtet werden soll, Fragen zur Arbeit des NRW-Inlandsgeheimdienstes auf. Statt Erkenntnisse zu liefern, hat Ali K. offenbar aktiv an der Verbreitung der Inhalte der „Salafisten“ mitgewirkt.

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Neonazis und die Geheimdienste Hand in Hand? Gewalttätige Neonazis in NRW

Termindaten
Datum: 
21.04.2012 14:00

Rassismus/Neonazismus

Neonazis und die Geheimdienste Hand in Hand? Gewalttätige Neonazis in Nordrhein-Westfalen

Diskussion mit Kerstin Köditz MdL, Sprecherin für Antifaschistische Politik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag und Anna Conrads, Innenxpertin DIE LINKE. NRW

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15.03.2012 | Anfragen | Pressemitteilungen Landtag

Innenminister muss Aufklärung der Rolle des Geheimdienstes im NSU-Skandal ermöglichen

In der Landtagsdebatte vom 8. Februar zum Umgang des Verfassungsschutzes mit rechtsterroristischen Gewalttaten hat die Fraktion DIE LINKE eine klare Aussage der Landesregierung zur angekündigten öffentlichen Aufklärung eingefordert. „Die öffentliche Untersuchung der Umstände wird ständig von allen gefordert, aber vom Innenminister nach wie vor nicht umgesetzt“, kritisiert Anna Conrads. Auch der in der vergangenen Woche bestellte Beauftragte für den Verfassungsschutz werde wieder nur geheimen Gremien berichten.

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15.02.2012 | Pressemitteilungen Landtag

Dresden 2012: Zeichen setzen gegen Neofaschismus und Repression

Gegen die wiederkehrenden Aufmärsche von Neonazis in Dresden finden am kommenden Samstag, 18. Februar, Gegendemonstrationen in der sächsischen Landeshauptstadt statt. Vorstand und Landtagsfraktion der nordrhein-westfälischen LINKE rufen zur Teilnahme an den antifaschistischen Aktionen auf. Neben einem Signal gegen rechts müsse es darum gehen, gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Engagements durch staatliche Stellen zu protestieren.

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09.02.2012 | Reden

„NSU“ und „Verfassungsschutz“: LINKE fordert Aufklärung

Hat der Verfassungsschutz die Bedrohung von rechts unterschätzt oder verschwiegen? Wie will die nordrhein-westfälische Landesregierung untersuchen, warum Ermittler die rechtsterroristischen Anschläge der "NSU" weder voraussahen noch verhinderten? Das fragte Anna Conrads für die Fraktion DIE LINKE während einer Aktuellen Stunde im Landtag am 8. Februar 2012. Eine Antwort blieb Innenminister Ralf Jäger der Abgeordneten schuldig. Hier der Schlagabtausch in zwei Teilen.

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05.02.2012 | Pressemitteilungen Landtag

„Verfassungsschutz“: Vor Enquete muss Aufklärung stehen

Die Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW begrüßt den Plan von SPD und Grünen, mithilfe einer Enquete-Kommission neue staatliche Instrumente gegen Neofaschismus entwickeln zu wollen. Aber, so die innenpolitische Sprecherin Anna Conrads: „Vor der Suche nach neuen Instrumenten muss die Aufarbeitung des bisherigen Versagens gegen den rechten Terror stehen. Wir benötigen Klarheit darüber, ob staatliche Stellen die Taten militanter Neonazis unterschätzt, verschleiert oder begünstigt haben.“

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04.01.2012 | Anfragen | Parlamentarische Initiativen | Pressemitteilungen Landtag

Millionen für Verfassungsschutz am Parlament vorbei bewilligt

Zum NRW-Verfassungsschutz äußert sich die Landesregierung auf mehrere Kleine Anfragen der Fraktion DIE LINKE „ausweichend und wenig hilfreich“: Die Finanzierung und der Einsatz von V-Leuten bleiben nebulös, den Abgeordneten werde „notwendiger Aufschluss vorenthalten“, beklagt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, Anna Conrads. „Wenn der Innenminister beteuert, der Geheimdienst arbeite nicht mit kriminellen V-Leuten zusammen, dann lässt er selbst bereits bekannte Fälle außer Acht.“

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22.12.2011 | Pressemitteilungen Landtag

Verfassungsschutz braucht Kontrolle, keine neuen Befugnisse!

Nicht weitere Kompetenzen für den Verfassungsschutz, sondern Aufklärung über seine Arbeit hat die Fraktion DIE LINKE nach der Unterrichtung des Landtages am heutigen Vormittag gefordert. „Mit seinem Acht-Punkte-Plan räumt der Innenminister Polizei und Verfassungsschutz neue Befugnisse ein, ohne ihrem Versagen bei der Verfolgung der NSU auch nur nachgegangen zu sein“, kritisiert die innenpolitische Sprecherin Anna Conrads. In der Vergangenheit habe es eher am Willen als an den Befugnissen gefehlt, um gewaltbereiten Neonazis auf die Spur zu kommen.

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22.12.2011 | Reden

Rede zur NSU: Aufklärung vor Aktionismus

Die nötigen Konsequenzen aus den Ereignissen um die Terrorserie der thüringischen Neonazis Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe waren Inhalt einer Unterrichtung der Landesregierung am Donnerstag, 22. Dezember. Für die Fraktion DIE LINKE verlangt Anna Conrads eine öffentliche Aufklärung auch über die Arbeit von Verfassungsschutz und Polizei. Zugleich übt sie Kritik an Plänen, die Befugnisse der Ermittler erweitern zu wollen. Hier der Text und das Video ihrer Rede.

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15.12.2011 | Anträge | Parlamentarische Initiativen

DIE LINKE fordert öffentliche Aufklärung des rechten Terrors

Die möglichen Fehler und Versäumnisse staatlicher Behörden bei der Verfolgung der Akteure des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ müssen öffentlich aufgeklärt werden. Das ist die Hauptforderung eines Antrages der Fraktion DIE LINKE an den Landtag von Nordrhein-Westfalen. Geheim tagende Parlamentarische Kontrollkommissionen könnten das nicht leisten. „Die Betroffenen und die Öffentlichkeit haben ein Recht auf vollständige Aufklärung der Hintergründe.“

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08.12.2011 | Pressemitteilungen Landtag

Ohne Abschaltung der V-Leute kein NPD-Verbot

Die Abschaltung aller V-Leute des Verfassungsschutzes nicht nur in der NPD, sondern in der gesamten rechtsextremen Szene forderte die Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW heute. „Zum einen geht um ein erneutes und erfolgreiches NPD-Verbotsverfahren, wie es seit Tagen Politiker von CDU bis LINKE fordern“, erläutert Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Fraktion. „Zum anderen geht es um den Schaden, den das V-Mann-Wesen, die Verquickung von Staat und neofaschistischer Szene, über Jahrzehnte angerichtet hat und es heute noch tut.“

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13.11.2011 | Pressemitteilungen Landtag

„Terror von Rechts keine Überraschung“

„Die Erkenntnisse der letzten Tage über das thüringische Neonazi-Trio belegen eindringlich die Gefahr, die von der rechten Szene ausgeht“, erklärt Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW – „doch überraschend sind sie nicht.“ Erst im vergangenen Jahr sollte ein Neonazi-Aufmarsch in Dortmund verboten werden, weil bei einem an den Vorbereitungen beteiligten Neofaschisten aus Aachen lebensgefährliche Sprengsätze gefunden worden waren. Die mit Glassplittern durchsetzten Sprengkörper wollte er nachweislich bereits zuvor in Berlin einsetzen. „Für terroristische Aktivitäten von Neonazis gab und gibt es Anzeichen – auch in Nordrhein-Westfalen“, erinnert Conrads.

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23.02.2011 | Anfragen

Gibt der Verfassungsschutz interne Einschätzungen an die Rechtspostille „Junge Freiheit“ weiter?

Die „Junge Freiheit“ gilt als publizistisches Flaggschiff der sogenannten „Neuen Rechten“, einer politischen Strömung die die extreme Rechte und den Konservatismus politisch vereinen möchte. Das von der „Jungen Freiheit“ vertretene Weltbild gilt als nationalistisch, völkisch, antiparlamentarisch sowie verschwörungstheoretisch. Bei der Diffamierung ihrer KritikerInnen bedient sich die Zeitschrift zunehmend nicht-öffentlicher Einschätzungen des Verfassungsschutzes NRW.

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