Rechtspolitik

20.04.2012 | Presseecho

WDR checkt Innenpolitik der Parteien

In ihrer Sendung vom 15. April untersucht die WDR Redaktion "Westpol" die innenpolitische Standpunkte der Parteien. Sehenswert: Anna Conrads macht klar, warum DIE LINKE auf den Verfassungsschutz verzichten will.

Anbei der Link:
http://www.wdr.de/tv/westpol/sendungsbeitraege/2012/0415/sicherheit.jsp

15.02.2012 | Anfragen | Parlamentarische Initiativen

Für wen verschickt Nordrhein-Westfalens Polizei „Stille SMS“?

Mit einer Kleinen Anfrage der LINKE in der Hamburger Bürgerschaft stellte sich heraus, dass das Land Nordrhein-Westfalen „Stille SMS“ auch für Polizeibehörden anderer Bundesländer verschickt. Darüber hatte die Landesregierung in jüngsten Anfragen nicht berichtet. Nun fragt DIE LINKE im Landtag NRW: Welche Institutionen haben wie oft die technische Infrastruktur das Landes zum Versand der umstrittenen stillen Ortungen genutzt?

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14.02.2012 | Bildergalerie | Pressemitteilungen Landtag

NRW schiebt ab – LINKE protestiert am Flughafen Düsseldorf

Düsseldorf Airport: Proteste gegen Abschiebungen in den Kosovo
Düsseldorf Airport: Proteste gegen Abschiebungen in den Kosovo

NRW-Innenminister Ralf Jäger scheint entschlossen, sich zum „Abschiebeminister des Jahres“ küren zu lassen. Seine Abschiebebilanz im noch jungen Jahr 2012 stelle vermutlich selbst die anderer Amtskollegen in den Schatten, befürchtet die Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE. Gegen eine Sammelabschiebung am heutigen Dienstag protestierte die Fraktion am Düsseldorfer Flughafen.

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09.11.2011 | Anfragen | Pressemitteilungen Landtag

NRW-Justiz muss „Colonia Dignidad“-Verbrechen aufklären und verfolgen

Hartmut Hopp – einst Vize-Chef der kriminellen deutschen Sekte „Colonia Dignidad“ und in Chile zu langjähriger Haft verurteilt – ist nach seiner Flucht aus Chile in Krefeld aufgetaucht. „Die nordrhein-westfälische Justiz ist bei der Aufarbeitung und Verfolgung der Verbrechen dieser kriminellen Organisation dringend gefordert“, erklärten heute Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Bundestagsfraktion DIE LINKE, und Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft Krefeld gegen Hopp.

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24.10.2011 | Anfragen

LINKE fragt ein Jahr später: Wie wirkte Abschaffung der Residenzpflicht?

Am 15. Juli 2010 beschloss der Landtag NRW auf Antrag der Fraktion DIE LINKE, sich für die Abschaffung der Residenzpflicht für Flüchtlinge und Geduldete einzusetzen und diese Regelung in Nordrhein-Westfalen weitgehend zu lockern. Mit Erlassen des Innenministers vom September und Dezember 2010 wurde die Bewegungsfreiheit für Flüchtlinge aus NRW auf das gesamte Bundesland ausgedehnt. Doch geduldete Flüchtlinge sind weiterhin in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Ein Grund für DIE LINKE, nach den Wirkungen der neuen Regelungen zu fragen. Die Landesregierung antortete am 24. Oktober.

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29.09.2011 | Pressemitteilungen Landtag

Nach Anfrage: Staatsanwaltschaft Dortmund setzt Ermittlungen fort

Nach einer Anfrage der Landtagsabgeordneten Anna Conrads (DIE LINKE) setzt die Dortmunder Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zum mittlerweile sechsten Anschlag auf das Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke fort. Das teilte Innenminister Ralf Jäger (SPD) im Einvernehmen mit dem Justizministerium mit. Eine Mitteilung über die Einstellung der Ermittlungen sei ein Versehen gewesen, erklärte der Minister. Ein entsprechendes Schreiben hatte die Staatsanwaltschaft Dortmund bereits sechs Tage nach der Tat am 20. Juli verschickt.

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24.09.2011 | Presseecho

Knüppeleinsatz als Vorbild für Budapest?

Neues Deutschland | 24. September 2011

Ungarische Polizisten »hospitierten« bei Einsatz gegen Nazi-Gegner am 3. September in Dortmund

Im Innenausschuss des NRW-Landtages wurden neue Details zum umstrittene Dortmunder Polizeieinsatz beim »Nationalen Antikriegstag « Anfang September bekannt.

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23.09.2011 | Anfragen | Pressemitteilungen Landtag

16 Anschläge gegen linke Szene in sechs Wochen – Linksfraktion fordert Verfolgung rechter Gewalt

In Nordrhein-Westfalen hat es allein in den Sommerferien mindestens 16 neofaschistische Angriffe und Sachbeschädigungen gegen Mitglieder und Einrichtungen des linken Spektrums gegeben – annähernd so viele wie im gesamten Vorjahr 2010. Das ergaben erste Recherchen der Landtagsabgeordneten Anna Conrads (DIE LINKE). „Auf die gesteigerte rechte Gewalt haben Polizei und Justiz bisher nur unzureichend reagiert“, so die innen- und rechtspolitische Sprecherin der NRW-Linksfraktion. In einer Kleinen Anfrage forderte Conrads die Landesregierung zu einer Stellungnahme auf.

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14.08.2011 | Presseecho

Amoklauf der Justiz

Junge Welt 13.08.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Linksfraktionen in Sachsen und Thüringen kündigen parlamentarisches Nachspiel aufgrund von Razzia bei Jugendpfarrer an. Bischöfin bezeichnet Durchsuchung als »skandalös«

Markus Bernhardt

Die Kritik an der staatlichen Repression, die sich aktuell gegen Antifaschisten richtet, weil sie am 19. Februar mittels friedlicher Sitzblockaden einen Aufmarsch von Neonazis in Dresden verhinderten, reißt nicht ab. Vor allem bei der evangelischen Kirche sorgt die am Mittwoch von der Polizeidirektion Dresden durchgeführte Razzia in kirchlichen Räumen sowie der Privatwohnung des Jenaer Jugendpfarrers Lothar König (jW berichtete) für Entsetzen. »Die Durchsuchung des Dienstzimmers von Stadtjugendpfarrer König und die Beschlagnahmung von Datenträgern, die dienstliche und damit auch seelsorgerische Belange betreffen können, ist skandalös«, konstatierte Ilse Junkermann, Landesbischöfin der Evangelischen Kirche.

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01.08.2011 | Anfragen

Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung: Was dürfen Gerichtsvollzieher in der Zukunft?

Der Gesetzgeber hat im Juli 2009 das Gesetz zur Reform der Sachaufklärung verabschiedet. Ziel der Reform ist es, die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Zwangsvollstreckung zu steigern und an die modernen Verhältnisse anzupassen. Einerseits sollen Gläubiger besser über mögliche Vollstreckungsobjekte und den Aufenthaltsort des Schuldners informiert und andererseits die Verwaltung der Vermögensverzeichnisse und die Führung des Schuldnerverzeichnisses automatisiert und zentralisiert werden. Zwar hat der Gesetzgeber umfangreiche Zuständigkeitsbeschreibungen im Gesetz vorgenommen, aber die konkreten Abfragemöglichkeiten von Gerichtsvollziehern nicht definiert. DIE LINKE fragte nach. Das Justizministerium antwortete am 1. August.

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27.07.2011 | Anfragen

Handy-Überwachung von Demonstrant/innen: Wie denkt NRW-Landesregierung darüber?

Über eine Million Datensätze aus sogenannten Funkzellenabfragen hat die Polizei allein am 19. Februar von Beteiligten und Unbeteiligten während der Anti-Nazi-Proteste in Dresden erfasst und bis heute gespeichert. Darunter eine große Zahl von Landtagsabgeordneten aus verschiedenen Bundesländern und Bundestagsabgeordneten vor allem der LINKEN, der Grünen und der SPD, die wie ebenfalls zahlreich anwesende Rechtsanwälte und Journalistinnen und Journalisten oder Ärzte. Jetzt hat die NRW-Landesregierung auf eine Anfrage von Anna Conrads zu diesem Thema geantwortet.

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21.07.2011 | Pressemitteilungen Landtag

Anna Conrads unterstützt Unterschriftenaktion anlässlich des Gedenktages für verstorbene DrogengebraucherInnen am 21. Juli

Die innen- und rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW, Anna Conrads, unterstützt die Aktion „Menschenrechte von inhaftierten Drogengebrauchern achten – Gesundheit und Leben schützen!“ der Deutschen AIDS-Hilfe.
In der Petition heißt es:
„Seit 1990 sind in Deutschland mehr als 33.000 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen gestorben. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar gewesen – durch Aufklärung, Angebote zur Risikosenkung und durch Überlebenshilfen.

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15.07.2011 | Pressemitteilungen Landtag

Menschenwürde darf nicht vom Aufenthaltsstatus abhängig sein!

In der heutigen Sachverständigenanhörung zum Antrag der Fraktion DIE LINKE „Menschenwürdiges Existenzminimum für alle – Asylbewerberleistungsgesetz abschaffen!“ sahen nahezu alle eingeladenen Experten/-innen dringenden Handlungsbedarf. Die überwiegende Auffassung war, dass das AsylbLG insgesamt abgeschafft werden sollte. „Damit bestätigt sich unsere Auffassung: Das Asylbewerberleistungsgesetz ist sozial- und integrationspolitisch schädlich und widerspricht darüber hinaus in seiner Anwendung der EU-Grundrechtecharta, der EU-Aufnahmerichtlinie und dem grundgesetzlich verankerten Sozialstaatsprinzip“, erklärte dazu Ali Atalan, asyl- und flüchtlingspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.

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06.07.2011 | Presseecho

Ulbig lobt Schnüffelei

Junge Welt, 04.07.2011 / Titel / Seite 1

Markus Bernhardt

Bereits am 21.Mai hatte junge Welt unter dem Titel »Polizei schnüffelt bei Busunternehmen« über die Ausspähung von Reiseunternehmen durch die »Sonderkommission 19/2« der Dresdner Polizei berichtet. Am Sonntag– mit knapp sechswöchiger Verspätung und nach den Enthüllungen über millionenfache Handy­ortung – kam die Geschichte auch in den Redaktionsstuben des selbsternannten Nachrichtenmagazins Spiegel an. So posaunte Spiegel online am Sonntag »Überwachungsskandal: Dresdner Polizei spähte auch Busreisende aus«. Die Beamten wollten demnach wissen, wo Fahrgäste ein- und ausstiegen, worüber sie sprachen und welche Transparente sie bei sich trugen. Es sei auch nach Mietverträgen und Kopien der Ausweise von Kunden gefragt worden.

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24.06.2011 | Presseecho

Experten geißeln Zwangsouting

HIV-infizierte Häftlinge in NRW sollen nicht länger diskriminiert werden

Das Zwangsouting HIV-infizierter Gefangener in Nordrhein-Westfalen (NRW) könnte kurz vor dem Aus stehen. Am Mittwoch hatte der Rechtsausschuss des Landtages zu einer Expertenanhörung geladen. Das Gros der Sachverständigen verurteilte die bisherigen Regelungen dabei als diskriminierend und unzeitgemäß.
Einzig in NRW werden mit dem HI-Virus infizierte Häftlinge bereits seit 1988 genötigt, Mitgefangene über ihre Infektion zu informieren, etwa wenn sie in den vorgesehenen Gemeinschaftszeiten am sogenannten Umschluss teilnehmen wollen. Auch die Justizvollzugsbeamten wissen über bei den Gefangenen vorliegende Krankheitsbilder Bescheid. »Blutkontakt vermeiden. A!«, erscheint auf dem Computerbildschirm von JVA-Angestellten, wenn sie die elektronisch gespeicherten Akten von HIV-infizierten Häftlingen abrufen (ND berichtete).

Neues Deutschland, 24.6.2011 (Zum Artikel)

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